Immer wieder gerät die Bitte des Vater-Unsers „Und führe uns nicht in Versuchung“ in Verdacht, nicht korrekt ins Deutsche übersetzt zu sein. Ganz
prominent vertrat diese Ansicht zuletzt Papst Franziskus: Ein Vater tut so etwas nicht; ein Vater hilft sofort wieder aufzustehen. Wer dich in Versuchung führt, ist der Satan. Lass mich nicht in Versuchung geraten, trifft es besser. Ich bin es, der fällt, aber es ist nicht er, der mich in Versuchung geraten lässt."
Ist unsere Übersetzung also falsch? Oder verbirgt sich hinter dieser Übersetzung womöglich eine zu harmlose Gottesvorstellung? Der Vortrag geht dieser Frage nach.